Fehlgeburt – wenn die Natur anders entscheidet

Fehlgeburt Fragen und Antworten

Eine Fehlgeburt kann Hoffnung und Träume von einem auf den anderen Augenblick zerschlagen. Was zurückbleibt, ist Trauer, Leere und Selbstzweifel. Viele Frauen geben sich die Schuld am Verlust des Kindes und fragen sich, ob sie vielleicht etwas falsch gemacht haben. Diesen Frauen möchte ich mit diesem Artikel helfen, ihre Fragen beantworten und Ihnen vermitteln, dass ein Abort zwar eine schlimme Sache ist, sie aber keine Schuld trifft, da sie von der Natur aus mit eingeplant wurde. 

Wie häufig kommen Fehlgeburten vor?


Schätzungsweise nur ein Viertel aller befruchteten Eizellen wachsen zu einem Menschenbaby heran. Die Fehlgeburt ist ein selektiver Vorgang, der dazu dient das menschliche Erbgut zu bewahren und deinen Körper vor unnötigen Strapazen zu schützen. Denn nur wenn die Schwangerschaft eine Zukunft hat, bleibt sie auch bestehen. 

Tatsächlich nehmen viele Schwangerschaften ein schnelles Ende, denn es nisten sich nur die Hälfte aller befruchteten Eizellen auch wirklich in der Gebärmutter ein. Bei Frauen, die älter als 30 Jahre alt sind, sind es sogar noch weniger. Die sehr frühen Aborte, noch vor der fünften Woche, nehmen manche Frauen noch nicht einmal wahr. Für sie kommt die Periode einfach ein paar Tage zu spät.

Bis zur 12. Schwangerschaftswoche spricht man von einem frühen Abort. Wenn du feststellst, dass du schwanger bist, bist du meistens schon in der fünften Woche und die Eizelle hat sich eingenistet. Jetzt stehen die Chancen schon recht gut, aber immer noch zehn bis fünfzehn Prozent der Embryonen gehen ab.

Der späte Abort, von dem man ab der 13. bis etwa zur 24. Schwangerschaftswoche spricht, ist mit einem bis drei Prozent Gott sei Dank nur noch seltener. Pusteblume

Kann jede Frau eine Fehlgeburt erleiden?


Dein individuelles Risiko für eine Fehlgeburt steigt mit zunehmendem Alter und mit der Anzahl der vorangegangenen Aborte. Hast du dagegen bereits gesunde Kinder zur Welt gebracht, sinkt dein Risiko. 

Wenn du noch kein Kind hast, dann mach dir erst einmal nicht zu viele Gedanken. Es kommt, wie es kommt und die Natur nimmt ihren Lauf. Und auch eine vorangegangene Fehlgeburt hat nicht viel zu sagen. Statistisch kommt nur bei einer von vier befruchteten Eizellen am Ende ein Baby zur Welt. Ich empfehle dir, wenn du Ängste oder Sorgen hast, mit deiner Hebamme oder deinem Arzt zu sprechen.

Wenn du eine Fehlgeburt erlitten hast, dann probiere es erneut. Oft klappt es im zweiten Anlauf

Was sind die Sympthome einer Fehlgeburt?


Blutungen
Ein Alarmzeichen für einen drohenden Abgang sind Blutungen. Diese können auch schwach ausfallen. Harmlos dagegen sind meist dunkle Schmierblutungen, die auf älteres Blut hinweisen. Und gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft kann eine Einnistungsblutung auftreten, die völlig harmlos ist, aber trotzdem für Verunsicherung sorgen kann.

Schmerzen
Hast du plötzliche krampfartige, oder ziehende Schmerzen im Unterbauch, die sich wie Regelschmerzen anfühlen, oder in den Rücken ausstrahlen, kann das ebenfalls ein Zeichen für einen beginnenden Abort sein. 

Keine Symptome
Gerade in der frühen Schwangberschaft kann es zu einem verhaltenen Abort, oder einer missed Abortion kommen. Davon spricht man, wenn der Embryo verstirbt, ohne Anzeichen einer Fehlgeburt wie Bluntungen, oder Wehen. Eine missed Abortion macht den mit fast 90% den größten Teil der Fehlgeburten aus. Durch das Absinken der Schwangerschaftshormone kann ein weiteres Zeichen sein, dass Schwangerschaftszeichen wie Brustspannen oder Morgenübelkeit schlagartig aufhören.

Verspürst du Symptome, oder fühlst Dich unsicher, kannst Du im Zweifelsfall immer Deinen Gynäkologen aufsuchen. Er kann sich mittels Ultraschall ein Bild von Deiner Schwangerschaft machen und Dir sagen, ob alles in Ordnung ist.Schmetterling in der Hand

Wie wird eine Fehlgeburt behandelt?


Was kannst du also tun, wenn dein Arzt feststellt, dass die Schwangerschaft nicht mehr besteht und bei dir eine missed Abortion festgestellt wurde? Du hast drei Möglichkeiten:

Operativer Eingriff:
Das ist die schnellste Methode. Hierzulande wird die operative Fehlgeburt mit einer Ausschabung bis zur 14. Woche als Standard angeboten. Für viele Frauen ist die Möglichkeit der Curettage unter Vollnarkose eine große Erleichterung. Du gehst dafür ambulant in die Klinik, oder eine gynäkologische Praxis, die kleine Operationen durchführen. Danach wirst Du wieder entlassen und kannst nach Hause gehen. Oft geht eine Ausschabung zu schnell und die Psyche kommt mit der abrupten Realitätsveränderung nicht klar.

Abwarten – Kleine Geburt:
Vor der 12. Woche geht ein Embryo in 80 % bis 90 % der Fälle innerhalb von zwei bis sechs Wochen ganz von selbst ab. Du kannst in Deinem häuslichen Umfeld bleiben und wartest bis die Blutungen von alleine beginnen. Man kann mit Hirtentäscheltee auch versuchen den Prozess anzuschieben.
Je weiter die Schwangerschaft vorangeschritten ist, desto stärker werden deine Blutungen bei einer natürlichen Fehlgeburt ausfallen. Auch wenn der gedanke abschrekend ist einen leblosen Embryo in sich zu tragen, ist die Zeit für Dich eine Möglichkeit Dich von dem Baby in Ruhe zu verabschieden.

Medikamentöse Fehlgeburt mit Cytotec:
Diese Methode ist in Deutschland nicht besonders populär, wird aber oft in unseren europäischen Nachbarländern angeboten. Hier werden Kontraktionen mit dem Mittel Cytotec angeschoben. Einige Stunden nach Einnahme des Mittels sollten Blutungen beginnen. Wichtig ist, dass jemand bei Dir sein sollte, da es zu stärkeren Blutungen und krampfartigen Schmerzen kommen.

Egal für was du dich entscheidest, du solltest immer den Rat deiner Hebamme oder deines Frauenarztes in deine Überlegungen mit einbeziehen. Außerdem möchte ich dir sehr ans Herz legen, deine Entscheidung in Ruhe zu treffen. Leider wird Frauen oft suggeriert, sie müssten sich schnell entscheiden, doch du hast Zeit. Lass dich in keine Richtung drängen, es ist dein Körper und Du entscheidest wie es weitergehen soll.


Steinherz

Wann darf ich nach einer Fehlgeburt wieder schwanger werden?


Die körperliche Voraussetzung ist, dass dein Zyklus wieder normal funktioniert. In der Regel empfehlen Ärzte etwa drei Monate abzuwarten bis man erneut schwanger wird. 
Ob du dich allerdings nach dieser Zeit bereit für eine neue Schwangerschaft fühlst, steht auf einem anderen Blatt.

Was sind Gründe für eine Fehlgeburt?

Die Gründe für eine Fehlgeburt bleiben meistens unentdeckt. Oftmals teilen sich Zellen nicht richtig oder das Erbgut von Eizelle oder Spermium war beschädigt. Dann beendet die Natur die Schwangerschaft und man kann dagegen nichts tun. In der Regel probieren es Paare im Anschluss einfach erneut, und bei dem überwiegenden Teil klappt es dann auch mit dem Kinderwunsch.

Spätestens ab der dritten Fehlgeburt sollte medizinisch nachgeforscht werden, woran es liegen könnte, denn gegen einige Auslöser gibt es tatsächlich Therapien:

Hier liste ich die häufigsten Gründe auf, warum eine Schwangerschaft oft schon in der frühen Phase endet:
Störung des Erbguts:
Bei der Hälfte aller Aborte liegt ein Chromosomendefekt vor. Ist das Kind nicht lebensfähig, kommt die „Alles-oder-nichts-Regel“ der Frühschwangerschaft zum Tragen und der Körper beendet die Schwangerschaft. Hier lässt sich leider nicht viel machen.
Blutgerinnungsstörungen: 
Bei wiederholten verlorenen Schwangerschaften liegt oftmals ein Faktor V Leiden oder ein Faktor VIII Mangel vor. Hierbei handelt es sich um Blutgerinnungsstörungen beziehungsweise Blutungsneigungen. Diese lassen sich medikamentös gut behandeln, sodass es dir möglich wird, ein Baby zu bekommen. 
Autoimmunerkrankungen:
Weitere Gründe können in einer Autoimmunerkrankung, wie zum Beispiel Hashimoto, oder Diabetes vorliegen.
Schilddrüsenfehlfunktion:
Aber auch wenn die Schilddrüsenhormone durch eine Über- oder Unterfunktion nicht korrekt gebildet werden, ist oftmals keine Schwangerschaft möglich. Mit L-Thyroxin sind diese Probleme schnell in den Griff zu bekommen.
Hormonstörungen:
Andere Hormonstörungen, die Fehlgeburten auslösen sind: Insulinresistenz, hormonelle Störungen, die aus Übergewicht resultieren wie das Polyzystische Ovarial-Syndrom die Hyperprolaktinämie oder das Corpus luteum Insuffizienz oder zu viele männliche Hormone. Gegen all diese Störungen gibt es medizinische Therapien.
Anatomische Gründe:
Myome oder Septen in der Gebärmutter verhindern eine Einnistung. Hier kann eine Operation weiterhelfen. 
Infektionen der Scheide mit Bakterien oder Pilzen beeinflussen den pH-Wert ungünstig und können eine Fehlgeburt auslösen.
überaktives Immunsystem:
In einigen Fällen ist das Immunsystem der Frau überaktiv und verhindert eine Schwangerschaft. Neuartige Therapien können dieses Problem beseitigen.
 
Spätaborte sind für betroffene Frauen besonders tragisch.
Mögliche Ursachen hierfür sind:
– Ein Gendefekt oder Fehlbildung des Fötus
– Fehlbildung der Gebärmutter 
– Plazentainsuffizienz, der Fötus wird nicht mehr ausreichend versorgt
– Stoffwechselstörungen, Diabetes oder Schilddrüsenfehlfunktionen der Mutter
– Zervixinsuffizienz durch eine bakterielle Infektion der Scheide
– Infektionen der Mutter: Masern, Zytomegalie, Röteln, Hepatitis, – Toxoplasmose, Listeriose
– Drogenkonsum der Mutter

Feder im Wind

Kann ich einer Fehlgeburt vorbeugen?


Nur wenn die Ursache bekannt ist, kannst du einen Abgang in der Zukunft verhindern. Aber etwa die Hälfte aller Fehlgeburten hat keine klare Ursache, sondern unterliegt dem Lauf der Natur. So traurig dieses Ereignis ist, du musst dir immer vor Augen halten, dass eine missed Abortion nichts Ungewöhnliches darstellt. Erst wenn sich Fehlgeburten häufen, solltest du der Ursache auf den Grund gehen, um dir weiteres Leid zu ersparen.

Ab wann spricht man von einer Totgeburt?


Eine traurige Statistik: Von etwa 1.000 Babys kommen in Deutschland zwei bis drei als Sternenbabys zur Welt.
Für eine werdende Mutter ist die Trauer um den Verlust ihres Kindes nicht abhängig vom Gewicht. Rechtlich gibt es allerdings Vorgaben. So wird ab einem Gewicht von 500 Gramm von einer Totgeburt und nicht mehr von einer Fehlgeburt gesprochen.

Im Gegensatz zu einer Totgeburt hast Du nach einer Totgeburt Anspruch auf gesetzlichen Mutterschutz. Wie lange dieser andauert, hängt, genau wie bei den lebend geborenen Kindern, mit dem Geburtsgewicht zusammen:
Bei 500 Gramm bis 2.500 Gramm ist auch dein Sternenbaby eine Frühgeburt und es gilt eine Schutzfrist von 12 Wochen.
Ab 2.500 Gramm hast du Anspruch auf 8 Wochen beziehungsweise 12 Wochen bei Mehrlingen. Du kannst aber schon ab der dritten Woche wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren, wenn du das wünscht und dein Arzt zustimmt.
Ist dein Kind unter der 500 Gramm Grenze, hast du keinen rechtlichen Anspruch auf Mutterschutz. Allerdings wird dich dein behandelnder Arzt sicherlich erst einmal krankschreiben.


Regenbogenbaby

Anspruch auf Hebammenhilfe nach Fehlgeburt?

Immer wieder gibt es Verunsichung darüber, ob man auch nach einer Fehl-, oder Totgeburt Anspruch auf eine Hebamme hat. Laut der Hebammen-Vergütungsvereinbarung haben Frauen nicht nur wärend Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett Anspruch auf die Betreuung durch eine Hebamme, sondern auch nach einer Fehlgeburt, oder eines Sternenbabies.
Auch ein Rückbildungskurs kann besucht werden und wird von der Krankenkasse übernommen. Da die meisten Frauen sich in einem Kurs mit Müttern und Babies nicht wohl fühlen würden, gibt es auch spezielle Sternenmama-Rückbildungskurse, wo neben der Rückbildungsgymnastik auch die Trauerarbeit und der Austausch mit anderen verwaisten Müttern ein fester Bestandteil ist.

Fehlgeburt- was kommt danach?


Hast du einen Abort oder eine Totgeburt erlitten, musst du dich mit den Themen Verarbeitung, Bestattung und Rechtsfolgen auseinandersetzen. Geh nicht einfach zur Tagesordnung über, sondern lass dir Zeit. Ich möchte dir im Folgenden ein paar Denkanstöße auf den Weg geben und Hilfsangebote aufzeigen, die dir helfen sollen, mit dem großen Kummer fertig zu werden.

Trauerarbeit der Mutter
Ein Kind zu verlieren ist immer schmerzhaft. Gerade wenn der Wunsch danach sehr groß war, stellt der Abort einen enormen Schicksalsschlag dar. Je später er im Verlauf der Schwangerschaft auftritt, umso schwerwiegender ist er. Aber auch in der Frühschwangerschaft muss das Thema Fehlgeburt seelisch gut verarbeitet werden. Dabei gilt, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo und seinen individuellen Weg der Trauerbewältigung hat. Was für den einen gut ist, muss dem anderen nicht helfen. Manchmal versuchen andere Menschen, für dich Entscheidungen zu treffen, um dich zu entlasten oder zu schützen. Mach dir klar: Nur du selbst kannst deine Trauer auflösen und nur du bestimmst. 

Verabschiede Dich:
Hast du eine Totgeburt erlitten, dann kannst du dich ausgiebig von deinem Baby verabschieden. Lass dir hier auf keinen Fall etwas einreden, sondern folge allein deinem Bauchgefühl. Wenn möglich, halte dein totes Sternenbaby in den Armen und nehme auf diese Weise körperlich Abschied. Mach Fotos, zieh ihm die vorgesehene Kleidung an und kümmere dich um eine Bestattung. 

Symbole können helfen:
Bei einem frühen Abort ist dies meist nicht möglich. Zumindest, wenn er in der Klinik stattgefunden hast. Hattest Du die Fehlgeburt zu Hause, kommt vielleicht auch eine Beerdigung im Garten in Frage. Ansonsten kann man auch Symbolik verwenden, um Abschied zu nehmen. Zünde eine Kerze an, besorge dir Sternenkinderschmuck oder male ein Bild, wie du dir dein Baby vorstellst. Setze dich in Gedanken mit deinem Kind auseinander und spreche auch offen darüber, wenn dir danach ist.

Zeit für sich:
Du solltest dich in der Trauerphase gut um dich selbst kümmern. Wir Hebammen sprechen auch vom kleinen Wochenbett, in dem man sich gut um sich selber kümmert und Körper und Seele heilen können. Warme Bäder, Massagen ein Friseurbesuch, Yoga, Meditation oder lange Spaziergänge helfen dir dabei dich besser zu fühlen. Sport und Bewegung setzten Endorphine frei.

Austausch mit Gleichgesinnen:
Es gibt zahlreiche Selbsthilfegruppen, die Mütter aber auch Väter in dieser Zeit auffangen können. Als Sternenmama musst du dich auch mit dem Thema Rückbildung auseinandersetzen, denn dein Körper war ja lange Zeit schwanger. Auch hierfür gibt es spezielle Angebote von Hebammen. 

professionelle Begleitung:
Eine Trauerbegleiterin kann dir individuell zur Seite stehen. Für akute Krisen gibt es das Trauertelefon. Anonymen Austausch mit anderen Betroffenen kannst du in Facebookgruppen und Internetforen pflegen. 
Kerze als Symbol bei Fehlgeburt

Wie verkraftet die Partnerschaft eine Fehlgeburt?


Oftmals dreht sich nach einem Abort alles um die emotionale Lage der Frau. Die Väter werden in unserem Kulturkreis leider meist vergessen. Sie haben auch häufig wenig Möglichkeiten sich anderweitig emotional zu entlasten, da innige Freundschaften mit tiefem Gefühlsaustausch unter Männern selten sind. 

Männer sehen sich in der starken und beschützenden Rolle und bleiben darum bei einer Fehlgeburt meist distanziert am Rand des Geschehens in der Hoffnung „den Betrieb so aufrechterhalten zu können“. Es gibt Partnerschaften, die an so einem Verhalten zerbrechen.

Ich habe als Hebamme in meiner Berufslaufbahn viele Männer kennengelernt, die ihre Trauer durch Aktionismus bewältigen, während die Frauen eher im Innehalten Trauerarbeit leisten. 
Wichtig ist, dass das Paar die gegenseitigen Wege, mit einer Fehlgeburt umzugehen, akzeptiert und darüber im Austausch bleibt. Vorwürfe jeglicher Art sind unangebracht und können großen Schaden anrichten. Manchmal ist professionelle Hilfe angeraten, um die Partnerschaft ohne Schaden durch diese schwere Zeit zu führen. trauerndes Paar

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit nach Fehlgeburt ein gesundes Baby zu bekommen?


Wenn du eine Fehlgeburt erlitten hast, dann möchte ich dir nun noch einmal ausdrücklich ans Herz legen: Es ist nicht deine Schuld. Bei 75 Prozent der Frauen klappt es beim nächsten Mal problemlos. Bitte verliere nicht den Mut und starte einen neuen Anlauf, wenn du dich dazu bereit fühlst. Auch wenn du dein verlorenes Kind nicht ersetzen kannst, wirkt eine erfolgreiche Schwangerschaft oft ein gutes Stück heilsam. 
Wenn du merkst, dass du Angst hast, erneut einen Abort zu erleiden, dann sprich vertrauensvoll mit deinem Arzt oder deiner Hebamme über dein individuelles Risiko

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