Symphysenlockerung in und nach der Schwangerschaft

Symphysenlockerung-Beitragsbild

Für die einen ist die Zeit der Schwangerschaft die schönste Phase ihres Lebens, für andere wiederum eine eher beschwerliche Zeit. Denn durch die körperlichen Veränderungen treten manchmal unbeliebte Begleiterscheinungen auf, die ganz schön einschränkend sein können. Zu den klassischen Schwangerschaftsbeschwerden gehören Sodbrennen, Wassereinlagerungen, Hämorrhoiden und die sogenannte Symphysenlockerung, um die es in diesem Artikel gehen soll.

Wer von einer Symphysenlockerung nicht betroffen ist, wird mit dem Begriff nicht viel anfangen können. Für alle die jedoch unter Schmerzen am Becken leiden, gebe ich heute ein paar wichtige Informationen mit auf den Weg, wie Du Dich in diesem Fall verhalten kannst und versuche Dir einen kleinen Einblick in das medizinische Hintergrundwissen zu geben, damit Du besser verstehst, was da gerade in Deinem Körper passiert.

Der Körper bereitet sich auf die Geburt vor

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft bereitet sich Dein Körper auf die Geburt vor. Dazu zählt die Auflockerung der Körpergewebe, um den Körper flexibler und dehnfähiger zu machen. Ohne diese Auflockerung könnte weder der Bauch in so kurzer Zeit wachsen, noch eine natürliche Geburt möglich sein. Verantwortlich dafür ist das Hormon Relaxin.

Dass die Hormone verrückt spielen, hast Du sicher auch schon zu spüren bekommen. Vor allem in den ersten Wochen, wenn der Körper sich umstellt, fahren die Hormone und die Gefühle Achterbahn. Die kleinen Botenstoffe haben aber nicht nur Einfluss auf unsere Stimmungslage, sondern wie schon erwähnt auf die Festigkeit unserer Körpergewebe. Sie werden dazu angeregt sich zu lockern. Diese Lockerung ist erst einmal ein ganz normaler und wichtiger Prozess. Geht die Lockerung am Becken über einen bestimmten Punkt hinaus, sprechen Mediziner von einer Symphysenlockerung und jetzt wird es kurz etwas theoretisch:

weibliches Becken Aufbau

Aufbau des weiblichen Beckens

Dein Becken besteht aus verschiedenen Knochen und ist das Verbindungsstück zwischen Deinem Rumpf und Deinen Beinen. Es sorgt dafür, dass wir eine aufrechte Haltung einnehmen und einen festen und sicheren Stand haben. Es ist normalerweise wenig flexibel.

Unterteilt wird das Becken in das große und das kleine Becken.

Das große Becken

Es besteht aus den beiden Darmbeinschaufeln und bildet mit dem Kreuzbein den Beckenring. Kreuzbein und Darmbein sind durch das sogenannte Darmbein-Kreuzbeingelenk (ISG) verbunden. Das ISG spielt auch bei der Symphysenlockerung eine Rolle.

Das kleine Becken

Es liegt unterhalb der Beckeneingangslinie und wird vorne den beiden Schambeinästen und dem verbindenen Schambein (Symphyse) begrenzt. Das schambein selber besteht aus Knorpel und nicht wie die anderen Strukturen aus Knochen. Der hintere Teil des kleinen Beckens wird durch das Kreuzbein und das Steißbein gebildet, sowie seitlich von dem Sitzbein und den Sitzbeinästen.

Nach unten hin wird das kleine Becken durch den Beckenboden verschlossen. Er stabilisiert das Becken zusätzlich. Unser Becken schützt die Bauchorgane und folgende Organe, die im kleinen Becken liegen:

  • Gebärmutter
  • Blase
  • Enddarm

Unterschiede zwischen weiblichem und männlichem Becken

Das Becken einer Frau weist außerdem Besonderheiten gegenüber dem Becken eines Mannes auf:

  • es ist breiter und ausladender
  • die Schambeinäste stehen weiter auseinander und bilden einen stumpfen Winkel
weibliches und männliches Becken Unterschiede

Nur so erlaubt es die Natur, dass eine Schwangerschaft und Geburt möglich ist.

Jetzt hast Du erst einmal eine ordentliche Portion Anatomie genießen dürfen. Nun erkläre ich Dir, warum in der Schwangerschaft eine Symphysenlockerung auftreten kann und was Du bei Schmerzen am Becken tun kannst.

Symphysenlockerung in der Schwangerschaft – das sind die Gründe

Dein Körper bereitet sich auf die Geburt vor und schüttet das Hormon Relaxin aus. Dieses bewirkt, wie ich kurz zu Beginn bereits erwähnte, die Lockerung aller Körpergewebe und ruft leider viele unliebsame Schwangerschaftsbeschwerden hervor. Das Knorpelgewebe zwischen den Schambeinästen lockert sich auf und viele Frauen stellen fest, dass das Becken breiter wird. Auch die Bänder des ISG und der Beckenboden lockern sich. All das passiert, um eine natürliche Geburt zu ermöglichen. Das Becken wird flexibler, was zu einer Beckenringinstabilität beziehungsweise einer Beckenringlockerung führen kann. Bei der Geburt kann so, das sonst sehr stabile Becken, in gewissen Maßen nachgeben.

Du hast es sicher schon bei anderen Schwangeren einen schaukelnden Gang beobachten können. Dieser wird durch eine Auflockerung des Beckenrings, sowie die Veränderte Körperstatik durch den wachsenden Bauch verursacht.

Sympthome einer Symphysenlockerung

Fast alle Frauen haben in der Schwangerschaft eine leichte Lockerung des Beckenrings. Die Beschwerden können bereits ab der 16 SSW auftreten. In den meisten Fällen jedoch erst im 2. Trimester. Nur bei wenigen kommt es zu einer starken Symphysenlockerung. Statistisch gesehen ist 1 von 300 Frauen betroffen.

Typischerweise Treten bei einer Symphysenlockerung folgende Symphome auf:

  • Schmerzen in der Symphysengegend: Typische Sympthome sind Schmerzen in der Symphysengegend, die bis in den hinteren Rücken ausstrahlen können.
  • Ausstrahlende Schmerzen in die Beine: Oftmals strahlen die Schmerzen sogar bis in die Oberschenkel aus.
  • Schmerzen beim Laufen: Betroffene Frauen haben Probleme beim Laufen, da jeder Schritt mit Schmerzen im vorderen Becken verbunden ist.
  • Schmerzen bei bestimmten Bewegungen: Treppen steigen, auf einem Beim stehen oder aus dem Auto aussteigen, ist oft sehr unangenehm. Schlafen auf der Seite und Umdrehen im Bett bereiten Probleme.

Wichtig:
Eine Symphysenlockerung ist nicht gefährlich! Sie ist lediglich sehr lästig und unangenehm wegen der Schmerzen.

Treppen steigen Symphysenlockerung

Wie wird die Diagnose Symphysenlockerung gestellt?

Meist wird in der Schwangerschaft anhand der genannten Symptome und dem Ertasten der Schambeinfuge die Diagnose “Symphysenlockerung” gestellt. Sind die Sympthome sehr stark, kann auch eine erweiterte Diagnostik erfolgen:

  • Ultraschall: Mittels Ultraschall kann die Weite zwischen den Schambeinästen und somit die Dehung der Symphsen gemessen werden. Ultraschall gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl zur Symphysendiagnostik und ist ungefährlich für das Ungeborene. Da allerdings die Weite der Symphyse unabhängig der Schwangerschaft von Mensch zu Mensch stark schwanken kann (zwischen 2.1 mm and 19.7mm), ist die Weite nur bedingt aussagekräftig, da man in der Regel die ursprüngliche Weite nicht kennt. Im Verlauf der Schwangerschaft sollten mehrere Ultraschalluntersuchungen der Symphyse durchgeführt werden, um den Verlauf beurteilen zu können.
  • Magnetresonanztomographie “MRT”: ist ein recht aufwändiges, bildgebendes Verfahren, welches ohne Strahlen auskommt und als unbedenklich in der Schwangerschaft gilt. Durch ein Magnetfeld und Radiowellen kann eine präzise Aussage zum gesamten Beckenring gestellt werden. Auch Flüssigkeitseinlagerungen im Knochenmark, Ein- oder Abrisse der Symphyse von den Schwambeinästen, sowie Veränderungen am Kreuz-Darmbein-Gelenk. Eine MRT Untersuchung wird jedoch nur in sehr schweren Fällen durchgeführt.

Wer ist von einer Symphysenlockerung betroffen?

Wie bei anderen Schwangerschaftsbeschwerden auch, ist ein gewisser Schicksalsfaktor dabei. Das bedeutet, dass man oft keinen Einfluss darauf hat, wie der Körper auf die Veränderungen in der Schwangerschaft reagiert. Du kannst allerdings der Entstehung ein wenig entgegenwirken oder vorbeugen, in dem Du auch in der Schwangerschaft weiterhin Sport betreibst. Natürlich der Schwangerschaft angemessen. Dazu später mehr.

Statistisch gesehen, sind Frauen mit folgenden (Risiko)-faktoren häufiger von einer Symphysenlockerung betroffen:

  • Übergewicht: Bei Frauen mit einem erhöhten BMI kommt es durch das Gewicht, was auf den Beckenring drückt, statistisch gesehen, in der Schwangerschaft häufiger zu einer Überdehnung der Symphyse.
  • Anzahl der Schwangerschaften: Frauen, die mehr als 2 Kinder geboren haben, haben oftmals eine größere Symphsenweite als Erst- oder Zweitgebärende.
  • Raucherinnen: Erhöhte Kohlenmonoxidwerte durch das Rauchen wirken auf das Knorpelgewebe
  • Vorerkrankungen: Wie Hüftverletzungen, Rückenprobleme, Arthritis
  • Harte körperliche Arbeit: Regelmäßiges schweres Heben von Lasten fördert die Entstehung einer Symphysenlockerung. In Deutschland regelt das Mutterschutzgesetz welche körperlichen Tätigkeiten in der Schwangerschaft beruflich ausgeübt werden dürfen.

Behandlungsmöglichkeiten einer Symphysenlockerung

Bei der Behandlung der Symphysenlockerung geht es nicht darum, die Lockerung zu beheben, sondern vielmehr die Symptome zu lindern. Denn die Lockerung verschwindet nach der Geburt meist von allein.

  • Schon Dich: Verzichte auf lange Spaziergänge und Bewegungen, die bei Dir Schmerzen auslösen, wie der Schneidersitz, Scherbewegungen, tiefe Hocke oder den Einbeinstand. Verzichte wo es geht auf das Treppensteigen und nimm lieber den Fahrstuhl.
  • Aquagymnastik und Schwimmen: Stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern macht dich fit für den großen Tag der Geburt. Beim Schwimmen oder bei Aquagymnastik entlastet Du sehr gut Dein Becken, weil das Wasser den nötigen Auftrieb bietet. Ein netter Nebeneffekt, im Wasser fühlst Du Dich federleicht. Gleichzeitig kannst Du über die Übungen im Wasser Deine (Becken-)Muskeln stärken.
  • Vermeide schweres Heben: Solltest Du schon Kinder haben, dann vermeide es, wo es sie zu Heben oder auf der Hüfte zu tragen. Das Tragen von schweren Lasten ist generell in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen und sollte bei einer Symphysenlockerung wirklich vermieden werden. Verteil z.B Lasten auf mehrere kleiner Tüten oder Körbe und lass Dir helfen wo auch immer es möglich ist.
  • Schmerztherapie: Sollten die Schmerzen zu stark sein, kannst Du Paracetamol einnehmen. Paracetamol ist das Mittel der Wahl bei Schmerzen in der Schwangerschaft.
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  • Nutze ein Lagerungskissen: Hast Du Probleme mit dem Schlafen, dann versuche einmal ein Lagerungskissen zwischen Deine Beine zu legen. Viele Frauen machen damit gute Erfahrungen.
  • Beckenbodengymnastik: Lass Dir von Deiner Hebamme oder Physiotherapeutin Übungen für den Beckenboden zeigen. Sie stabilisieren den Beckenboden und das Becken. Zudem ist es gut bereits jetzt zu erfahren, welche Übungen gut sind, denn nach der Geburt steht die Rückbildungsgymnastik für Dich nach einer gewissen Schonfrist auf dem Programm.
  • Gymnastik allgemein: Übungen, die Beine und Po kräftigen, stabilisieren auch das Becken, da sich die Beckenmuskulatur wie eine Manschette um das Becken legt. Geeignet sind z.B. die Beckenbrücke, Kniebeugen, Beinkreise.. Auch hierfür kannst Du Dir Physiotherapie verschreiben lassen.
  • Symphysengurt: Du kannst Dir von Deinem Gynäkologen einen sogenannten Symphysengurt verschreiben lassen, der das Becken zusammenhält. Du kannst es allerdings zuvor auch einfach mit einem Tuch versuchen, welches Du fest um die breiteste Stelle Deines Beckens bindest.
  • Kinesiotape: Den wachsenden Babybauch mit einem Kinesiotape zu tapen, kann die Symphyse entlasten. Frag einfach Deine Hebamme, ob sie mit dem Tape vertraut ist.
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Natürliche Geburt trotz Symphysenlockerung?

In der Regel spricht nichts dagegen, mit einer Symphysenlockerung das Kind vaginal auf die Welt zu bringen. Allerdings ist die Rückenlage eine ungünstige Geburtsposition und sollte vermieden werden. In dem Fall vor allem wegen der angewinkelten Beine. Abgesehen davon, ist die Rückenlage ohne hin keine optimale Geburtsposition. Auch die tiefe Hocke kann durch das Abspreizen der Beine eine schwierige Position darstellen.

Besser ist in diesem Fall eine Wassergeburt oder eine Geburt im Vierfüßler-Stand, weil so die Symphyse eher entlastet wird.

Einen Kaiserschnitt musst Du nicht befürchten, so lange dieser aus medizinischer Sicht nicht notwendig ist. Ausnahme an dieser Stelle ist die Geburt eines besonders schweren und großen Kindes. Dann wird sich in der Geburtsklinik mit Dir beraten, ob ein Kaiserschnitt nicht die bessere Alternative ist. Vor allem um eine sehr seltene Folge zu verhinder, den Abriss der Symphyse (Symphysenruptur), was aufgrund der massiven Belastung in einem solchen Fall nicht gänzlich auszuschließen ist. Aber mach Dir keine allzugroßen Sorgen. Das tritt bei 1 von 10.000 -100.000 Geburten auf. Also wahrlich sehr, sehr selten.

Wassergeburt bei Symphysenlockerung

Symphyse nach der Geburt

Du kannst ganz beruhigt sein. In der Regel verschwindet die Symphysenlockerung von ganz allein nach der Geburt. Allerdings ist ein wenig Geduld gefragt, denn von heute auf morgen wird das natürlich nicht passieren. Wie alle Rückbildungsprozesse, braucht auch die Lockerung des Beckenrings seine Zeit. Räume Deinem Körper unbedingt die nötige Zeit der Regeneration und Heilung ein. Um die 6 Monate kann es dauern, bis sich die Symphysenlockerung soweit gefestigt hat, dass man von einem normalen Zustand wieder sprechen kann. Frauen die Stillen benötigen noch etwas länger Geduld. Denn durch das Stillen bleibt das Gewebe über einen längeren Zeitraum aufgelockert.

Diese Dinge kannst Du für Dich bei einer Symphysenlockerung nach der Geburt tun:

Leg die Füße hoch: Im Wochenbett, den ersten 6 Wochen nach der Geburt, wird Schonung und Heilung ganz groß geschrieben. Nimm Dir die Zeit und horche tief in Deinen Körper hinein, denn was er jetzt braucht, ist Ruhe und Entspannung.

Schweres Heben vermeiden: Vermeide nach wie vor das Heben von schweren Lasten oder das Tragen von schweren Taschen oder Deiner Kinder. Das würde den Beckenring zusätzlich belasten und das wollen wir nach wie vor vermeiden. Falls Dein Baby viel getragen werden will, bezieh Deinen Partner in das Tragen ein.

Schmerzhafte Bewegungen meiden: Meide auch nach der Geburt lange Spaziergänge, das Treppen steigen und Scherbewegungen wie Lunges.

Symphysengurt: Wenn es nötig sein sollte, kannst Du weiterhin den Symphysengurt zur Unterstützung tragen oder das Becken von Deiner Hebamme tapen lassen.

Rückbildungsgymnastik: Frauen mit einer Symphysenlockerung sollten genau wie alle anderen an Rückbildungsgymnastik denken. Durch Rückbildungsübungen werden genau die Muskeln Schritt für Schritt aufgebaut, die sich durch die Schwangerschaft verändert haben. Das betrifft die Beckenboden-, Bauch– und Rückenmuskulatur.

Beckenmuskulatur kräftigen: Auch die Beckenmuskeln sollten gezielt gekräftigt werden. Sie legen sich wie eine Manschette um das Becken und stabilisieren es. Daher nennt man diese Muskeln auch Hüftstabilisatoren. Geeignet sind z.B. Squats, die Beckenbrücke und in der Seitenlage Übungen, bei denen das Bein abgehoben wird. (wahlweise mit Theraband)

Übungen zur Kräftigung der Beckenboden- und Beckenmuskulatur

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Welchen Sport mit einer Symphysenlockerung?

Nach dem Rückbildungskurs stellt sich häufig die Frage, wann man wieder mit “richtigem” Sport beginnen kann. Leider muss ich Dich noch etwas zügeln. Selbst wenn Du gern und viel Sport vor der Schwangerschaft getrieben hast. Sei bitte unbedingt noch etwas geduldig mit Deinem Körper. Hast Du Dir als sportliches Ziel Joggen oder eine andere High Impact Sportart gesetzt, sollte Dein Becken wieder ausreichend stabil sein. Ich würde Dir ein langsames Aufbautraining empfehlen, bei dem Du Beine, Po und auch den Beckenboden trainierst.

Erst wenn das Becken beschwerdefrei und Du das Gefühl hast ausreichend stabil zu sein, kannst Du langsam wieder anfangen eine High Impact Sportart auszuüben. Vorher bitte nicht, da bei einem instabilen Becken Bänder und Gelenke falsch belastet werden und das zu chronischen Leiden führen kann. Als groben Zeitrahmen kannst Du 6 Monate im Kopf behalten, natürlich auch abängig von Deiner Beckenbodenmuskulatur.

Bis dahin solltest Du auf schonendere Sportarten wie beispielsweise Schwimmen, Aquagymnastik, Fahrrad fahren oder gymnastische Sportarten wie Yoga, Pilates ausweichen.

Fazit

Das sich der Becken, der Beckenboden und alle anderen Körpergewebe lockern, ist von der Natur her eigentlich ein genialer Schachzug. Nur so ist es schließlich möglich, ein Kind zur Welt zu bringen. Einige Frauen jedoch erleben in der Schwangerschaft eine übermäßige Lockerung, die sich dann durch Schmerzen im Beckenbereich bemerkbar macht. Sollte die Diagnose Symphysenlockerung gestellt werden, muss Du Dir nicht allzu große Gedanken machen. Orientiere Dich an den hier genannten Ratschlägen und vermeide so oft es geht Bewegungen und Handlungen, die den Schmerz verstärken. Ansonsten kannst Du Dir gewiss sein, dass mit ein wenig Geduld nach der Geburt und im Rahmen der Rückbildungsgymnastik alles wieder ins Lot kommt. Versprochen.

Hebamme Julia Ronnenberg am Laptop

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