Geburtsplan – sinnvoll oder sinnlos?

Geburtsplan

Nach neun wirklich aufregenden Monaten der Schwangerschaft steht die Geburt bald bevor. Vielen Frauen schießen dazu unzählige Gedanken durch den Kopf. Das ist verständlich. Die meisten Frauen haben zum Ablauf dieses Ereignisses einen gemeinsamen Wunsch – die Geburt soll nicht zu lange dauern und nicht zu schmerzhaft sein. Allerdings ist schwer vorherzusagen, wie die Geburt verlaufen wird. Aber auch wenn jede Geburt wie eine große Wundertüte ist, gibt es einige Dinge, die man für sich “planen” kann. Oftmals fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Geburtsplan. Ich persönlich spreche hier lieber von einer Wunschliste. Denn Plan klingt oftmals wie in Stein gemeißelt und impliziert den Gedanken, man könne eine Geburt tatsächlich planen. Dem ist leider nicht so. Eine Geburt gehört auch heute noch zu den wenigen Dingen, die wir nicht planen können. Das soll Dir aber nicht den Mut nehmen, für Dich und Deine Geburt eine Wunschliste aufzustellen und wichtige Rahmenbedingungen festzulegen. Da der Begriff Geburtsplan als solcher geläufiger ist, werde ich ihn auch im Artikel verwenden. Sei Dir dennoch gewiss, dass eine Wunschliste nicht nur besser klingt, sondern dem Ganzen etwas mehr Flexibilität verleiht.

Wozu ist der Geburtsplan sinnvoll?

Wenn Du einen Geburtsplan schreibst, setzt Du Dich im Vorfeld ganz gewissenhaft mit der bevorstehenden Geburt auseinandersetzt. Ich würde es als einen Prozess verstehen, denn anfangs, ist Dir vielleicht noch gar nicht klar, was Dir wichtig ist. Mit der Zeit, durch das Lesen von Büchern, Austauschen mit Frauen, die bereits geboren haben oder dem Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses, formt sich ein Bild und kristallieren sich somit auch Dinge heraus, die Dir besonders wichtig sind.

Deine Wunschliste sollte so gegliedert sein, dass Punkte sowohl zur eigentlichen Geburt als auch für die Zeit danach betrachtet werden. Du kannst Dir unter anderem einen Geburtsplan online als Checkliste herunterladen und die Punkte markieren, die Dir als wichtig erscheinen. Oder Du füllst ihn mit Deinen eigenen Worten aus. Hier gibt es verschiedene Varianten. Wenn Du magst, dann kannst Du Deinen Geburtsplan auch komplett selbst schreiben und ihn in einer Art Briefform verfassen.

Binde Deinen Partner gern mit ein. Immerhin wird es auch für den werdenden Papa eine spannende Zeit werden. Dieser Plan wird Dir helfen, die Rahmenbedingungen der Geburt abzustecken, worüber auch das medizinische Personal Bescheid wissen sollte.

Auch wenn Du den Verlauf der Geburt nicht planen kannst, hilft Dir ein Geburtsplan Dich auf den großen Tag, wenn die Wehen beginnen, vorzubereiten. Du setzt Dich mit der bevorstehenden Geburt auseinander und das gibt vielen Frauen das Gefühl der Mitbestimmung. Dass DU Entscheidungen triffst, die direkt, oder indirekt eine Einflussnahme auf die Geburt haben. Das führt oftmals zu einem positiven Erleben der Geburt.

Mein Motto: Wünsche festlegen und gedanklich frei bleiben.

Wenn Du Deinen Geburtsplan geschrieben hast, legst Du ihn am besten in den Mutterpass. So kannst Du sicher sein, ihn am Tag der Geburt nicht zu vergessen. Du kannst allerdings Deine Wünsche bereits in Deiner Wunschklinik besprechen. In den meisten Kliniken gibt es extra Termine zur “Geburtsanmeldung” oder “Hebammensprechstunde”, zu denen man sich einige Wochen vor der Geburt anmelden kann. Das ist dann vorteilhaft, wenn Du noch offene Fragen zu Abläufen, Ausstattung und Routinemaßnahmen hast. All das kann im Vorfeld abgeklärt werden. So lernst Du auch schon mal eine Hebamme aus dem Kreißsaal kennen, was Dir zusätzlich Sicherheit geben kann. Hast Du gesundheitliche Besonderheiten, gibt es oftmals noch die Möglichkeit ein “Geburtsplanungsgespäch” mit einem Gynäkologen oder mit einem Anästhesisten zur “Anästhesiesprechstunde” zu machen, um den Umgang mit diesen Besonderheiten zu besprechen.

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Was ist mir bei der Geburt wichtig?

Die meisten werdenden Eltern haben erst einmal keine klare Vorstellung von dem, was ihnen wirklich wichtig erscheint bei der Geburt und was nicht. Vor allem fehlt ihnen beim ersten Kind die Kenntnis, worauf sie Einfluss nehmen können.

Es macht Sinn sich daher mit dem Thema Geburt intensiv auseinandersetzen. Denn eine Geburt ist ein prägendes Ereignis und die meisten Frauen gebären nur einige wenige Male in ihrem Leben. Zurt Vorbereitung gehört für mich auch die Auseinandersetzung mit dem Geburtsort. Denn nicht jede Geburtsklinik ist gleich. Es muss nicht die nächstgelegene Klinik sein, nur weil diese nah dran ist. Man muss vielmehr herausfinden welche Bedürfnisse man hat und danach den Geburtsort auswählen.

Dazu ein paar Beispiele:

  1. “Ich wünsche mir unter der Geburt möglichst eine kontinuierliche Betreuung durch eine Hebamme.”

Wähle ich eine große Klinik (Haus der Maximalversorgung Level 1 und 2) mit vielen Geburten und angegliederter Kimderklinik als Geburtsklinik aus, ist die Wahrscheinlichkeit eine kontinuierliche Hebammenbetreuung zu haben sehr gering. Ist mir dieser Wunsch sehr wichtig, wäre für diese Frau (ein unkomplizierter Schwangerschaftsverlauf vorausgesetzt) wahrscheinlich eine kleine Klinik (Level 3), oder ein hebammengeleiteter Kreißsaal die bessere Wahl.

2. “Ich wünsche mir unter der Geburt möglichst eine kontinuierliche Betreuung durch eine VERTRAUTE Hebamme.”

Dann ist für Dich vielleicht eine Beleghebamme eine Option, oder die Geburt in einem Geburtshaus.

Diese Wünsche und Bedürfnisse für sich herauszufinden ist ein Prozess, an dem werdenden Eltern wachsen können. Ein Geburtsvorbereitungskurs kann eine gute Möglichkeit sein sich mit der nahenden Geburt auseinanderzusetzen. Es wird viel Wissen vermittelt, über die einzelnen Phasen der Geburt gesprochen und es können zudem Fragen gestellt werden, die Dich beschäftigen. Es gibt unglaublich viele, gute Bücher und es helfen Gespräche mit Bekannten und Freunden, die bereits stolze Eltern sind.

So erstellst Du Deinen Geburtsplan und was dort hineingehört

Du hast generell zwei gute Möglichkeiten. Wenn Du es etwas einfacher handhaben möchtest, suchst Du Dir einfach aus dem Internet eine Vorlage zum Ausdrucken. Schreibst Du gern selbst, dann kannst Du den Geburtsplan auch in einer Briefform verfassen.

Bedenke jedoch, dass weder Ärzte noch Hebammen viel Zeit aufbringen können, einen langen Brief zu lesen. Halte Dich als kurz und knapp und bring die Dinge auf den Punkt, die Dir wichtig sind.

Versuche beim Schreiben möglichst „offen“ zu bleiben und Spielraum einzuräumen. Verwende Ausdrücke, wie:

  • Ich wünsche mir, dass..
  • Es wäre schön, wenn..
  • Mir würde gefallen, wenn..
  • Wenn es möglich ist ..

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Fordere jetzt mein Vordruck für den Geburtsplan an und gehe Schritt für Schritt alle drei Seiten des Plans durch, um dich und deinen Partner auf die Geburt vorzubereiten und schriftlich festzuhalten, was die unter der Geburt wichtig ist.

    Unterteile den Geburtsplan in verschiedene Themenblöcke. Das sorgt für mehr Übersicht. Dies könnte wie folgt aussehen:

    • Allgemeines
    • Partner/Geburtsbegleitung
    • während der Wehen
    • während der Geburt
    • nach der Geburt
    • Stillen
    • Neugeborenes

    Inhalte, die in Deinem Geburtsplan wichtig sind

    Im Folgende gebe ich Dir ein paar Inspirationen und Anregungen, was in Deinem Geburtsplan stehen kann. Du kannst Dich gern daran orientieren und ihn natürlich entsprechend Deiner Wünsche und Vorstellungen anpassen.

    1. Medizinische Besonderheiten

    Hast Du panische Angst vor Nadeln? Kannst Du kein Blut sehen? Gibt es Besonderheiten in Deiner Krankheitsgeschichte oder dem Schwangerschaftsverlauf, die Einfluss auf den Geburtsverlauf haben können? Oder Allergien gegen bestimmte Stoffe oder Medikamente?

    2. Geburtspartner – wer soll Dich begleiten?

    Wer soll Dich während der Geburt begleiten? Wie lang soll er/ sie bei Dir bleiben und dürfen vom Geburtspartner Entscheidungen getroffen werden?

    Entscheide im Vorfeld, ob bei bestimmten Untersuchen (vaginale Untersuchung) der Begleiter kurzweilig den Raum verlassen soll. Soll der Partner wenn möglich die gesamte Zeit dabei bleiben?

    Wie sieht es mit Fotos oder gar Videoaufnahmen aus? Möchtest Du, dass dieses Ereignis auf diesem Weg festgehalten wird?

    3. Das Wohlbefinden

    Welche Dinge tragen dazu bei, dass Du Dich wohlfühlst?

    Dazu gehören unter anderem Musik, gedimmtes Licht, die Kleidung und die Einhaltung der Privatsphäre bei vaginalen Untersuchungen. Hast Du Dich mit Hypnobirthing auf die Geburt vorbereitet? Dann solltest Du das auch mitteilen. Möchtest Du einen Einlauf bei Kreißsaaleintritt, um vor der Geburt abzuführen? Einige Frauen fühlen sich schlichtweg wohler damit.

    Tipp:

    Du kannst Dir vorab eine eigene Playliste mit den Liedern erstellen, die Dich bei der Geburt begleiten sollen. Im Idealfall sind es Lieder und Musikstücke, die Du bereits während der Schwangerschaft viel gehört hast. Dein Neugeborenes wird sich geborgen fühlen, denn Deine Stimme und die Musik sind ihm bereits bekannt.

    4. Die Gestaltung des Geburtserlebnisses

    Wenn Du einen Geburtsvorbereitungskurs belegt hast, weißt Du bereits in der Theorie was auf Dich zukommt. Im Kurs hast Du verschiedenen Geburtsmöglichkeiten kennengelernt. Vielleicht hast Du eine präferierte Gebärhaltung, in der Du Dir vorstellen kannst dein Kind zu gebären? Oder wünscht Du Dir während der Geburt intuitiv die richtige Position zu finden? Vielleicht kannst Du Dir auch eine Wassergeburt vorstellen?

    Wie sicher bist Du im Vorfeld? Hilft es Dir, wenn Du präzise Anleitungen von der Hebamme und den Ärzten bekommst oder möchtest Du auf Dein Bauchgefühl vertrauen und Dein Kind instinktiv rausschieben?

    Wie detailliert möchtest Du über die Arbeitsschritte von Hebamme und Ärzten aufgeklärt werden? Einige fühlen sich schlichtweg wohler, wenn sie nicht so genau über alles Bescheid wissen. Überdenke, ob Du einen routinemäßigen Venenzugang haben möchtest oder nicht.

    5. Schmerzlinderung

    Es steht ganz außer Frage, dass eine Geburt nicht ganz schmerzfrei ist. Wenn Du von den Wehen überrollt werden solltest, stehen Dir verschiedene schmerzlindernde Therapien zur Auswahl. Möchtest Du nur eine Schmerztherapie bekommen, wenn Du danach fragst? Oder soll die Hebamme Dich über die verschiedenen Möglichkeiten aufklären? Möchtest Du wenn möglich auf eine PDA verzichten oder großzügig eine PDA in Anspruch nehmen? Wenn die Hebamme sich mit Naturheilverfahren auskennt, kannst Du Dir vorstellen Akupunktur oder Homöopathie zur Schmerzlinderung zu bekommen?

    6. Während und nach der Geburt

    Möchtest Du Deine Geburtsposition selbst wählen? Dann sprich dies vorher mit der Hebamme ab. Es gibt verschiedene Gebärhaltungen. Einige Frauen bevorzugen eine aufrechte Haltung. Während der Geburt kann es zu einem Dammriss kommen. Du kannst allerdings vorab sagen, dass Du einen Dammschnitt gegenüber eines Dammrisses bevorzugst. Sobald das Kind das Licht der Welt erblickt hat, möchtest Du es selbst in den Arm nehmen oder es von der Hebamme in Deine Arme legen lassen?

    7. Neugeborenes

    Möchtest Du Dein Baby stillen und sollen Dir die Hebammen dabei helfen? Wenn Du nicht stillen möchtest oder kannst, kannst Du nach der Geburt bereits abstillen. Das sollte die Hebamme natürlich wissen, um Dir eine Abstilltablette zu geben. Soll Dein Baby gewaschen werden oder noch nicht? Wie sieht es mit der Nabelschnur aus? Wünschst Du Dir, dass Dein Partner die Nabelschnur durchtrennt und soll die Nabelschnur auspulsieren? Es steht Dir frei, Blut aus der Nabelschnur zur Stammzelleneinlagerung zu entnehmen. Die Nachgeburt ist für einige Frauen bedeutungsvoll und sie möchten die Plazenta mit nach Hause nehmen. Für einige ist es Tradition, dass diese dann beim Pflanzen eines neuen Baumes in die Erde gelegt wird. Das musst Du aber nicht, wenn Du daran kein Interesse hast.

    8. Kaiserschnitt

    Wenn eine natürliche Geburt nicht möglich ist und Du einen Kaiserschnitt bekommst, stehen folgende Optionen zur Auswahl: Soll Dein Partner während der OP anwesend sein? Wie hoch soll der Sichtschutz ausfallen? Es gibt niedrigere Ausführungen, sodass Du die Geburt sehen kannst. Sobald das Baby auf der Welt ist, möchtest Du oder Dein Partner es direkt in die Arme gelegt bekommen? Möchtest Du dafür ein Bondigtuch tragen, um das Baby warm zu halten?

    9. Dein Baby

    Nach der Geburt stehen noch einige Entscheidungen an, die Du mithilfe des Geburtsplans festhalten kannst. Du kannst beispielsweise selbst mitgebrachte Handtücher verwenden, um es einzuwickeln. Du entscheidest, ob das Baby gebadet wird oder nicht und ob die Gabe von Ersatznahrung oder anderer Flüssigkeit nur nach Absprache mit Dir erfolgen soll. Auch die Verwendung eines Schnullers legst Du fest. Dir steht es frei, ob das Baby die ganze Zeit bei Dir bleibt (Rooming in). Das Neugeborene liegt bei Dir oder in einem kleinen Bettchen direkt neben Deinem Bett.

    Dem Baby werden in der Regel bei der U1 und U2 Vitamin K Tropfen verabreicht. Außerdem wird noch in der Klinik eine Blutuntersuchung beim Baby auf verschiedenen angeborenen Stoffwechselkrankheiten (Guthrie Test) durchgeführt. Möchtest Du das nicht, kannst Du das in den Geburtsplan schreiben. Einige Kliniken geben den Kindern nach der Geburt Augentropfen. Auch das kannst Du in Deinem Geburtsplan hinterlegen.

    10. allgemeine Besonderheiten

    Wünscht Du Dir eine ambulante Geburt, so dass Du nach einigen Stunden bereits das Krankenhaus verlässt? Gehörst Du einer Religionsgemeinschaft an, wo es bestimmte Rituale rund um die Geburt gibt? Möchtest Du ausschließlich von weiblichem Personal untersucht werden? Wie sieht es mit der Sprache aus? Sprichst Du ausreichend Deutsch, um das Personal zu verstehen? Welche Sprache würdest Du bevorzugen?

    Was Du mit dem fertigen Geburtsplan machst

    Sprich den Geburtsplan mit Deinem Partner beziehungsweise der Person ab, mit der Du die Geburt erleben wirst. Dein Geburtspartner kann dafür Sorge tragen, dass Deine Wünsche weitestgehend beachtet und berücksichtigt werden. Dein Geburtspartner wird in diesem Moment zur Schnittstelle zwischen Dir und dem Klinikpersonal. Am besten legst Du Deinen Geburtsplan in den Mutterpass und dann kann dieser direkt bei der Kreißsaalaufnahme der betreuenden Hebamme übergeben werden. Wenn es wichtige, medizinische Informationen zu beachten gilt, sollte dies bereits ein paar Wochen vor der eigentlichen Geburt besprochen werden. Am besten zur Anmeldung in der Geburtsklinik.

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      Wenn es anderes kommt als geplant

      Wie zu Beginn erwähnt, kann ich Dir versichern, dass Geburten selten nach Plan laufen. Daher auch meine Aussage, dass es sich eher um eine Wunschliste als um einen Geburtsplan handelt. Während einer Geburt kann es immer zu unvorhergesehenen Dingen kommen. Darum ist es wichtig, dass Du gedanklich offen bleibst. Man kann sich die Geburt ausmalen und dennoch ist das Erlebte dann gefühlt meilenweit davon entfernt. Vielleicht möchtest Du dann doch lieber in die Wanne, obwohl es vorher ausgeschlossen war. Oder Du benötigst eine PDA, selbst wenn es im Vorfeld undenkbar war. Lass Dich auf die Geburt so gut es geht offen ein.

      Ist der Plan bindend?

      Ein Geburtsplan ist weder für Dich noch für das Personal bindend. Im Vordergrund steht die Gesundheit von Mutter und dem Kind. Sollte sich die Situation drastisch ändern, sind die Hebamme und Ärzte dazu verpflichtet, vom Geburtsplan abzuweichen und zum Wohle der Mutter und des Kindes zu handeln. Es ist wichtig, in die fachliche Kompetenz der Ärzte zu vertrauen. Hin und wieder muss so schnell gehandelt werden, dass kein Spielraum für Anpassungen oder Wünsche bleibt. Such Dir im Vorfeld die Geburtsklinik aus, die zu Dir und Deinen persönlichen Bedürfnissen passt und bei der Dein (Bauch)Gefühl “Ja ” sagt. So kannst Du für Dich wichtige Dinge bereits im Vorwege abstecken, Dich während der Geburt auf Dich und die Wehen konzentrieren und überlässt medizinische Entscheidungen der Geburtsklinik Deines Vetrauens.

      Hebamme Julia Ronnenberg am Laptop

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