Muttermilch aufbewahren: So geht die sichere & hygienische Lagerung

Beitragsbild Muttermilch aufbewahren

Muttermilch ist die wertvollste Nahrung für Babys, daran besteht kein Zweifel. Doch wie sollten frischgewordene Mütter eigentlich Muttermilch aufbewahren, wenn das Kind mal nicht gestillt werden kann? Welche Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt es und was ist konkret bei der Lagerung zu berücksichtigen? Lässt sich Muttermilch einfrieren und wie lange ist die Milch eigentlich haltbar? Diese und viele weitere wichtige Fragen klären wir in diesem Artikel. Als Hebamme gebe ich Dir aus meiner langjährigen Tätigkeit viele nützliche Tipps über das Abpumpen von Muttermilch, die richtige Aufbewahrung und die Haltbarkeit.

Warum Muttermilch eigentlich aufbewahren?

Muttermilch ist die gesündeste und wertvollste Art, um ein Neugeborenes zu ernähren. Es gibt jedoch manchmal Situationen, in denen Du nicht stillen kannst, beispielsweise, wenn Du Probleme mit wunden Brustwarzen hast, Du in Deinen Beruf zurückkehren möchtest oder Dir eine Auszeit beim Sport gönnen willst. Es kann auch sein, dass Dein Partner oder ein anderes Familienmitglied eine Mahlzeit übernehmen möchte, damit Du Dich noch ein wenig ausruhen kannst. In solchen Fällen kannst Du Muttermilch abpumpen und für Dein Baby – beispielsweise im Kühlschrank – aufbewahren.

Die wertvollen Vitamine, Proteine und Fette nehmen sogar beim Einfrieren bei bis zu -20 Grad Celsius keinen Schaden und bleiben für mindestens drei Monate erhalten. Lediglich die antibakterielle Wirkung der Muttermilch kann nach rund drei Wochen verloren gehen.

Aus diesem Grund gilt die Grundregel: Je kürzer die Aufbewahrungszeit ist, desto besser und nährstoffschonender ist es. Vor allem der Verlust von Antioxidantien ist auch mit einer geschmacklichen Veränderung verbunden. So mögen einige Säuglinge die Milch nach einiger Zeit nicht mehr trinken.

Muttermilch  abpumpen

Hebammentipp: Mischen & alternative Muttermilchverwendung

Vergiss bitte auch nicht, dass sich die Inhaltsstoffe Deiner Muttermilch dem Alter Deines Kindes anpassen. Das bedeutet, dass ältere Milch aus dem TK-Fach unter Umständen den aktuellen Nährstoffbedarf des Babys nicht mehr so optimal decken kann wie frische Muttermilch. Wenn Du daher die eingefrorene Muttermilch mal nicht mehr verfüttern möchtest, kannst Du die Milch für Dein Baby auch als hautpflegenden Badezusatz verwenden.

Möchtest Du zudem die Milch, die bereits im Kühlschrank lagert, mit frisch abgepumpter Muttermilch mischen, so spricht im Grunde nichts dagegen. Allerdings musst Du die frische Muttermilch zuvor auf dieselbe Temperatur herunterkühlen. Wird nämlich noch warme Muttermilch zu bereits abgekühlter Milch hinzugemischt, wärmt sich diese dadurch auf und die Haltbarkeit verringert sich.

Wie viel Hygiene ist bei der Lagerung von Muttermilch ausreichend?

Die hygienische Aufbewahrung von abgepumpter Muttermilch ist das A und O. Hierfür kannst Du zu verschließbaren Glas- oder Kunststoffgefäßen greifen oder zu speziellen Muttermilchflaschen bzw. Muttermilchbeuteln aus Polyethylen (PE). Diese müssen im Vorfeld auch nicht sterilisiert werden, sondern nur mit heißem Seifenwasser gereinigt und anschließend ordentlich abgespült werden. Auch die Reinigung in der Spülmaschine ist möglich.

Du musst vor der Milchgewinnung weder Deine Brust noch die Brustwarze speziell reinigen. Wasche nur vorher Deine Hände gründlich.

Bei kranken Babys oder bei Frühchen gelten schärfere Hygieneregeln. Sprich in einem solchen Fall unbedingt mit Deiner Hebamme oder Deiner behandelnden Ärztin/Deinem Arzt.

Nimm bitte ausschließlich Muttermilchbeutel für die Aufbewahrung Deiner Milch. In normalen Gefrierbeuteln stecken oftmals Weichmacher (z.B. Phthalate), die bei der Lagerung in die Muttermilch übergehen können. Da Zusätze in Kunstoff hormonähnlich wirken, können sie das sensible Hormonsystem Deines Babys stören.

Muttermilch im Kühlschrank aufbewahren

Abpumpen und Aufbewahren von Muttermilch

Je nachdem, wann Du die abgepumpte Muttermilch an Dein Baby verfüttern möchtest, solltest Du Dich für eine Form der Aufbewahrung entscheiden.

Beachte bitte, dass es sich bei den folgenden Angaben um Empfehlungen für gesunde und termingerecht geborene Säuglinge handelt. Hast Du ein Frühchen oder ein erkranktes Baby zu Hause, wird Dir, Deine Ärztin oder Dein Arzt beziehungsweise Deine Hebamme konkret mitteilen, wie Du mit der abgepumpten Milch umgehen sollst.

Welche Zeitangaben gelten für das Aufbewahren von abgepumpter Muttermilch?

TemperaturDauerInfo
 Zimmertemperatur(18-20 Grad Celsius) 6-8 Stunden im Idealfall aber maximal 4 StundenDie abgepumpte Muttermilch sollte so kühl wie möglich gehalten werden.
Isolierte Kühltasche(4-15 Grad Celsius)   24 StundenDie Kühlelemente in der Kühltasche sollten den Milchbehälter immer berühren. Öffne die Kühltasche so selten wie möglich, um die Kühltemperatur erhalten zu können.
 Kühlschrank(ca. 4 Grad Celsius) Ideal 3 bis höchstens 5 TageLagere die abgepumpte Muttermilch am besten im hinteren Bereich des Hauptfachs. Die Milch nicht auf der Kühlschranktür lagern.
Gefrierschrank(-18 Grad Celsius)Gefriertruhe(-20 Grad Celsius) 3-6 Monate 6-12 MonateLagere die abgepumpte Muttermilch abseits der Gefrierschrankwände im hinteren Bereich. Dort ist die Temperatur am konstantesten. Wichtig: Einmal aufgetaute Muttermilch solltest Du nicht noch einmal einfrieren.

Damit Du den Überblick über Deinen Muttermilch-Vorrat nicht verlierst, solltest Du die einzelnen Behälter genau beschriften. Notiere das Abpump-Datum sowie die exakte Milchmenge auf ein Etikett und klebe es auf das Gläschen oder den Muttermilchbeutel.

Aufbewahrung Muttermilch: Zeitangaben für aufgetaute, jedoch nicht erwärmte Milch

Wenn Du Muttermilch im Gefrierschrank oder in der Kühltruhe aufbewahren möchtest, solltest Du diese sofort nach dem Abpumpen einfrieren. Auf diese Weise haben Bakterien und Keime nämlich keine Chance, sich zu vermehren. Außerdem sollten die Milchaufbewahrungsbehälter luftdicht zu verschlossen sein!

Doch aufgepasst: Einmal aufgetaute Muttermilch darf nicht noch einmal eingefroren werden!

  • Aufgetaute, aber noch nicht erwärmte Muttermilch kann bei Zimmertemperatur rund 3 Stunden aufbewahrt werden.
  • Im Kühlschrank – aber bitte nicht in der Kühlschranktür – kannst Du den Milchbehälter ungeöffnet noch ca. 24 Stunden lagern.
  • Ein geöffneter Muttermilchbeutel ist innerhalb von höchstens 12 Stunden zu verbrauchen.
Muttermilch aufbewahren: So geht die sichere & hygienische Lagerung

Muttermilch aufbewahren – bei Zimmertemperatur

  • Frisch abgepumpte Milch solltest Du immer zeitnah verwenden, andernfalls muss sie im Kühlschrank gekühlt werden.
  • Bei Zimmertemperatur, das heißt, bei einer Temperatur von 18-20 Grad Celsius kannst Du abgepumpte Muttermilch 6 bis höchstens 8 Stunden aufbewahren. Vor allem in den warmen Sommermonaten verkürzt sich die Aufbewahrungszeit aber auf maximal 4 Stunden.
  • Bewahre die Muttermilch immer in einem fest und luftdicht verschlossenen Muttermilchbeutel oder einem Gläschen auf.
  • Hast Du keinen Kühlschrank in der Nähe, kannst Du den Muttermilchbehälter auch mit einem feuchten Tuch abdecken.
  • Benötigst Du die abgepumpte Muttermilch unterwegs, so lohnt sich die Anschaffung einer Kühltasche. Die enthaltenen Kühlakkus sorgen für eine Temperatur von 4-15 Grad und verlängern die Haltbarkeit der Milch auf ca. 24 Stunden.
Muttermilch aufbewahren: So geht die sichere & hygienische Lagerung

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Muttermilch aufbewahren – im Kühlschrank

Damit die abgepumpte Muttermilch haltbar bleibt, solltest Du die Muttermilch im Kühlschrank nach den folgenden Richtlinien sicher aufbewahren:

  • Stelle die abgepumpte Muttermilch direkt nach dem Abpumpen in den Kühlschrank.
  • Bewahre die Milch in sauberen Muttermilchbeuteln oder Muttermilchfläschchen aus BPA-freien Materialien auf. BPA (Bisphenol A) ist ein Weichmacher, eine Chemikalie, die früher häufig in Kunststoffbehältern zu finden war. Insbesondere beim Kontakt mit Lebensmitteln kann sich dieser Stoff lösen und in den menschlichen Körper gelangen. Es wird vermutet, dass BPA das hormonelle System des Körpers beeinflusst. Achte daher beim Kauf der Behälter darauf, dass diese BPA-frei sind. In der Regel kennzeichnen Hersteller ihre Produkte aber deutlich!
  • Kleine, frisch abgepumpte Milchmengen kannst Du mit bereits abgepumpter Muttermilch aus dem Kühlschrank mischen. Wichtig ist hierbei jedoch, die frisch abgepumpte Milch vorher auf dieselbe Temperatur abzukühlen. Frisch abgepumpte Muttermilch, die noch Körpertemperatur hat, sollte nicht zu bereits gekühlter Milch hinzugegeben werden.
  • Bewahre den Milchbehälter im kältesten Kühlschrankbereich auf, nämlich ganz hinten auf der untersten Ablage direkt über dem Gemüsefach. Die Kühlschranktür ist kein geeigneter Aufbewahrungsort, denn hier schwankt die Temperatur durch das Öffnen und Schließen der Kühlschranktür.
Muttermilch Haltbarkeit Übersicht

Muttermilch aufbewahren – im Tiefküher einfrieren

Frisch abgepumpte Muttermilch kannst Du auch einfrieren und somit sicher lagern:

  • Nach dem Abpumpen solltest Du die Muttermilch so rasch wie möglich einfrieren.
  • Abgepumpte Milch kannst Du zu einem bereits im Gefrierfach befindlichen Milchbehälter hinzufügen. Wichtig ist aber auch in diesem Fall, die Milch im Vorfeld im Kühlschrank abzukühlen und keine Muttermilch, die noch Körpertemperatur hat, zu gefrorener Milch hinzuzufügen.
  • Für ein einfacheres Auftauen solltest Du Muttermilch eher in kleinen Gläschen einfrieren. Empfehlenswert ist ein Fassungsvolumen von weniger als 60 ml.
  • Stelle im Vorfeld sicher, dass die Aufbewahrungsbehälter im Tiefkühlfach eingefroren werden können. Einige Behälter wie zum Beispiel Glasflaschen, können bei sehr niedrigen Temperaturen bersten.
  • Befülle die Muttermilchbeutel oder die -fläschchen nur zu drei Viertel, denn die Milch dehnt sich während des Einfriervorgangs aus.
  • Bewahre die Muttermilch im hinteren Gefrierschrankbereich auf, denn an dieser Stelle schwankt die Temperatur am wenigsten. Achte aber bitte darauf, dass die Behälter mit der gefrorenen Muttermilch nicht die Gefrierfachwände berühren – auch bei entfrosteten Geräten nicht.

Wenn Du die abgepumpte Milch einfrieren möchtest, fülle die Behälter nicht randvoll. Da sich Muttermilch wie andere Flüssigkeiten beim Einfrieren ausbreiten, könnten die Behälter reißen.

Muttermilch erwärmen

Auftauen und Verfüttern von Muttermilch

Beim Auftauen eingefrorener Muttermilch musst Du achtsam vorgehen, um gewährleisten zu können, dass die Milch sicher für Dein Baby ist.

  • Du kannst Muttermilch im Kühlschrank auftauen: Das dauert im Allgemeinen rund 12 Stunden. Alternativ kannst Du das Milchfläschchen oder den gefrorenen Muttermilchbeutel unter laufend warmes Wasser (max. 37 Grad Celsius) halten oder in einem Wasserbad auftauen.
  • Sobald die Muttermilch vollständig aufgetaut wurde, kannst Du sie für höchstens zwei Stunden bei Raumtemperatur lagern. Alternativ lässt sich die aufgetaute Milch 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.
  • Gefrorene Muttermilch solltest Du niemals in kochendem Wasser oder in der Mikrowelle auftauen beziehungsweise erhitzen. Auf diese Weise würden nämlich zum einen die schützenden und nährenden Eigenschaften der Milch beschädigt werden. Zum anderen könnten sogenannte „Hot Spots“ entstehen, das heißt Stellen, an denen die Milch zu heiß wird und an denen sich Dein Baby beim Trinken verbrühen könnte.
  • Du solltest Dein Baby innerhalb von ca. zwei Stunden nach dem Auftauen mit der Milch füttern, vor allem dann, wenn Du sie bei Zimmertemperatur aufbewahrst. Anschließend solltest Du sie entsorgen.
  • Einmal aufgetaute Muttermilch solltest Du niemals erneut einfrieren.

Lass die gefrorene Muttermilch bitte nicht bei Zimmertemperatur auftauen. Das Auftauen dauert zu lange. In dieser Zeit könnten sich Keime vermehren und die Milch verderben.

Muttermilch füttern

Wie wird aufbewahrte Muttermilch aufgewärmt?

Gesunde, termingeborene Säuglinge können auf raumtemperierte oder auf Körpertemperatur angewärmte Muttermilch trinken. Aus meiner langjährigen Hebammenerfahrung haben einige Kinder dabei gewisse Vorlieben, andere wiederum nicht.

  • Zum Muttermilch erwärmen solltest Du die Muttermilchflasche beziehungsweise den Milchbeutel für einige Minuten in eine Tasse oder in eine Schale mit lauwarmem Wasser geben. Erwärme Sie auf diese Weise auf Körpertemperatur, das heißt, auf 37 Grad Celsius. Alternativ kannst Du natürlich auch einen Flaschenwärmer verwenden. Achte aber bitte immer darauf, dass die Milchtemperatur 40 Grad Celsius keinesfalls übersteigt. Die Mikrowelle ist zum Erwärmen ungeeignet, da die Milch darin häufig überhitzen kann.
  • Schwenke das Fläschchen beziehungsweise den Milchbeutel sanft, jedoch ohne Rühren und Schütteln. Auf diese Weise kann sich das abgesetzte Fett wieder mit der Milch vermischen.

Hebammentipp: Aufgetaute Muttermilch kann einen veränderten Geruch & Geschmack haben

Eingefrorene Muttermilch kann geschmackliche Veränderungen aufweisen und unter Umständen auch etwas anders riechen. Verantwortlich dafür ist die Aktivität des enthaltenen Enzyms Lipase, das für eine Aufspaltung des enthaltenen Fetts in Fettsäuren sorgt. Diese Fettaufspaltung unterstützt Dein Baby bei der Milchverdauung. Vor allem bei Frühgeborenen ist das sehr wichtig. Einige Babys mögen die Milch jedoch aufgrund dieser Geruchs- und Geschmacksveränderungen nicht mehr trinken, auch wenn sie weder nährstoffärmer noch gesundheitsschädlich ist.

Wird die Milch über 40 Grad Celsius erhitzt, so lässt sich die Lipase-Aktivität stoppen. Allerdings solltest Du genau abwägen, ob Du die Milch so hoch erhitzen möchtest, denn auf diese Weise verliert sich auch die verdauungsfördernde Funktion dieses Enzyms.

Einige Mütter berichten, dass ihre aufbewahrte Muttermilch einen ranzigen oder leicht seifigen Geruch hat. Hast Du aber alle Richtlinien zur sicheren Aufbewahrung erfolgt, so kannst Du die Milch bedenkenlos an Dein Baby verfüttern.

Muttermilch aufbewahren: So geht die sichere & hygienische Lagerung

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FAQ – häufige Fragen

Aufbewahrung von Muttermilch unterwegs – was ist hier konkret zu beachten?

Selbstverständlich möchten Mütter ihr Baby auch unterwegs mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Muttermilch versorgen. Das ist kein Problem, denn die abgepumpte Milch kannst Du unterwegs einfach in einer Kühltasche transportieren. Dank der gut isolierten Tasche und den kalten Kühlakkus kann die Milch auf ca. 4 bis höchstens 15 Grad kühl gehalten werden. Je nach Außentemperatur ist Deine Milch somit 5 bis maximal 8 Stunden haltbar.

Wie lässt sich abgepumpte Muttermilch am besten aufbewahren?

Du hast mehrere Möglichkeiten, um die abgepumpte Muttermilch für Dein Baby sicher aufzubewahren. Achte aber bitte bei jeder der Aufbewahrungsvarianten darauf, die Milch nur in kleinen Portionen von rund 60 Milliliter abzufüllen.

  • Muttermilchflaschen passen ideal auf die entsprechende Milchpumpe und können nach dem Abpumpen bequem zum Aufbewahren sowie zum Verfüttern genutzt werden.
  • Muttermilchbeutel bestehen heutzutage fast nur noch aus BPA-freien Materialien. Die Beutel bieten den großen Vorteil, dass sie sehr platzsparend sind und zudem unkompliziert im Gefrierfach gestapelt werden können. Der Nachteil der Muttermilchbeutel ist, dass sie nicht wiederverwertbar und somit leider nicht nachhaltig sind.
  • Geeignet sind auch Muttermilchbecher. Diese Becher besitzen eine kleine Milliliter-Skala und sind aus einem schadstofffreiem Material. Zudem sind sie wiederverwertbar und können generell auch direkt an die entsprechende Milchpumpe angeschlossen werden.
  • Folgende Behälter sind für die Lagerung von Muttermilch ungeeignet:
  • Herkömmliche Eis- oder Tiefkühlbeutel, denn im Vergleich zu Muttermilchbeuteln sind sie nicht vorsterilisiert und enthalten oftmals ungesunde Weichmacher.
  • Auch Hartplastikgefäße (Polycarbonat – PC) sind keine gute Wahl! Sie enthalten schädliches Bisphenol-A (BPA), ein Stoff, der sich im menschlichen Körper anreichern kann und zudem in Verdacht steht, das Risiko für Krebs und sonstige Erkrankungen erhöhen zu können.

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