Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft im Überblick

Vorsorgeuntersungen in der Schwangerschaft überblick

Eine Schwangerschaft ist für die werdenden Eltern immer eine spannende Zeit. Um sicherzugehen, dass mit Mutter und Kind alles in Ordnung ist und um Komplikationen frühzeitig zu erkennen, gibt es verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die Du unbedingt in Anspruch nehmen solltest. 

In diesem Beitrag erfährst Du, wann welche Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft stattfindet und welche Möglichkeiten der Pränataldiagnostik es über die üblichen Vorsorgeuntersuchungen hinaus gibt. 

Warum gibt es Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft? 

Das übergeordnete Ziel der Schwangerenvorsorge ist die Gewährleistung der Sicherheit von Mutter und Kind. Deswegen hat auch jede Schwangere einen gesetzlichen Anspruch auf die verschiedensten Vorsorgeleistungen. Bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft wird nicht nur Deine Gesundheit regelmäßig überprüft, sondern auch die Entwicklung Deines Babys. Werden Unregelmäßigkeiten festgestellt, kann so früh reagiert werden. 

Wer kann die Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge durchführen? 

Die meisten Routineuntersuchungen in der Schwangerschaft können sowohl von Deiner Ärztin oder Deinem Arzt als auch von Deiner Hebamme durchgeführt werden. Davon ausgenommen sind nur die Ultraschalluntersuchungen. Diese dürfen nur von Deiner Ärztin oder Deinem Arzt vorgenommen werden. 

Für Dich wichtig zu wissen ist, dass Du Dich nicht zwischen Deinem Arzt oder Deiner Ärztin und Deiner Hebamme entscheiden musst. Du kannst die Vorsorgeuntersuchungen bei beiden parallel laufen lassen. Wenn Du möchtest, kannst Du die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft aber auch komplett bei Deiner Hebamme wahrnehmen und dabei von verschiedenen Vorteilen profitieren:

  • Die Vorsorge bei der Hebamme nehmen viele Schwangere als stressfreier wahr und fühlen sich dort deshalb wohler und besser aufgehoben. 
  • Hebammen arbeiten genau wie Dein Arzt oder Deine Ärztin nach den sogenannten Mutterschaftsrichtlinien; sie halten sich also genau daran, wann welche Untersuchungen in der Schwangerschaft durchgeführt werden.
  • Anders als Dein Arzt oder Deine Ärztin kann Deine Hebamme Deinen Fundusstand tasten – sie untersucht also mit den Händen die Höhe Deiner Gebärmutter und überprüft so das Wachstum. Sie kann mit den Händen außerdem die Babylage im Bauch ertasten bzw. fühlen und wie weit sich Dein Baby schon abgesenkt hat (Leopold Handgriffe). 
  • Deine Hebamme wird während der Vorsorgeuntersuchung Deinen Bauchumfang mit einem Maßband messen und die Herztöne Deines Babys mit einem sogenannten Pinardrohr (Hebammenhörrohr) abhören. 

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  • Viele Hebammen verfügen außerdem über Taschendopplergeräte, mit dem sie ebenfalls die Herztöne Deines Babys untersuchen können. 
  • Naturheilverfahren, wie Homöopathie, Akupunktur, Phytotherapie ..) gehören für die meisten Hebammen zu ihrem Handwerkszeug. So wissen sie oftmals bei verschiedensten Schwangerschaftsproblemen wie Schwangerschaftübelkeit, Wassereinlagerungen, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen u.a. einen Rat.
  • Insgesamt kommt die Vorsorge durch die Hebamme mit weniger medizinischem Equipment aus. Viele Frauen wissen zu schätzen, dass sie mit ihrer Hebamme über Themen sprechen können, die in der ärztlichen Vorsorge oft keinen Platz finden. Denn neben der Gesundheit von Mutter und Kind beschäftigen werdende Mütter oftmals noch andere Dinge.

Wenn Du die Vorsorge in der Schwangerschaft ganz oder teilweise von Deiner Hebamme durchführen lassen möchtest, solltest Du Dich frühzeitig auf die Hebammensuche begeben. 

Entscheidest Du Dich für eine freiberufliche Hebamme, hast Du außerdem gute Chancen, nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch im Wochenbett von ihr betreut zu werden – so hast Du über die Geburt hinaus eine verlässliche Ansprechpartnerin, die Dir bei allen Fragen und Problemen rund um die Themen Schwangerschaft und Baby zur Seite steht. 

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Wie viele Ultraschalluntersuchungen habe ich in der Schwangerschaft? 

Üblicherweise hast Du während Deiner Schwangerschaft drei große Ultraschalluntersuchungen:

  • Deine erste Ultraschalluntersuchung findet üblicherweise zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche statt. 
  • Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche hast Du Deine zweite Ultraschalluntersuchung. 
  • Die dritte Ultraschalluntersuchung wird meist zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche durchgeführt. 

Die Ultraschalluntersuchungen dienen dazu, um eventuelle Entwicklungsstörungen bei Deinem Baby frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf eine geeignete Therapie einzuleiten. Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass Du alle Ultraschalluntersuchungen gewissenhaft wahrnimmst. Ob weitere Utraschalluntersuchungen bei Dir nötig sind, wird Dein Gynäkologe im Laufe der Schwangerschaft entscheiden.

Wie viele Vorsorgeuntersuchungen habe ich in der Schwangerschaft? 

Zusätzlich zu den Ultraschalluntersuchungen solltest Du etwa alle vier Wochen einen Termin für eine allgemeine Vorsorgeuntersuchung vereinbaren. Ab der 32. Schwangerschaftswoche finden die Vorsorgeuntersuchungen sogar alle zwei Wochen statt. Wenn Du die 40. Schwangerschaftswoche überschritten hast, wird alle 1-2 Tage eine Vorsorgeuntersuchung gemacht. 

Routinemäßig kontrolliert Deine Ärztin, Dein Arzt oder Deine Hebamme bei einer Vorsorgeuntersuchung in regemäßigen Abständen Folgendes:

  • Deinen Blutdruck
  • Deinen Urin
  • Dein Gewicht
  • Dein Blut
  • Die Lage Deines Kindes
  • Deinen Bauch (Abtasten)

Außerdem werden bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft die Herztöne des Kindes abgehört. Auch Deine Zuckerwerte werden regelmäßig überprüft, um eine Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen oder gegebenenfalls zu behandeln. 

Zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche wird Dein Blut auf das Hepatitis-B-Antigen untersucht. Wenn Du eine Infektion hast, kann das für Dein Baby gefährlich werden. Deswegen muss es bei Vorliegen einer Infektion bei Dir sofort nach der Geburt behandelt werden. 

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Was ist die Pränataldiagnostik? 

Neben den allgemeinen Vorsorge- und Ultraschalluntersuchungen, die jede Schwangere kostenfrei in Anspruch nehmen kann, gibt es verschiedene Untersuchungen der sogenannten Pränataldiagnostik. 

Unter Pränataldiagnostik versteht man die verschiedensten vorgeburtlichen Untersuchungen, mit denen bestimmte Krankheiten und Behinderungen bereits beim ungeborenen Baby frühzeitig erkannt werden können. 

Wenn Du Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik durchführen lassen möchtest, musst Du dafür in der Regel selbst aufkommen. Seit dem 1. Juli 2022 wird der NIPT (Nichtinvasiver Pränataltest) allerdings von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

Bei der Pränataldiagnostik wird zwischen nicht invasiven und invasiven Methoden unterschieden. Die nicht invasiven Methoden der Pränataldiagnostik können außerhalb des Körpers durchgeführt werden, die invasiven Methoden machen ein Eindringen in den Körper nötig. 

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es bei der Pränataldiagnostik? 

  • Chorionzottenbiopsie: Die Chorionzottenbiopsie wird auch Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) genannt und zählt zu den invasiven Methoden der Pränataldiagnostik. Hierbei werden die Zellen des Kindes gewonnen und dessen Erbgut bzw. Chromosomenveränderungen können untersucht werden. Die Chorionzottenbiopsie kann etwa ab der 11. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. 
  • Nackenfaltenmessung: Die Nackentransparenzmessung (NT-Messung) ist Bestandteil des Ersttrimester-Screenings und kann Aufschluss über genetische Störung oder andere Erkrankungen Deines ungeborenen Babys geben. 
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  • Ersttrimester-Screening: Beim Ersttrimester-Screening (NIPT – nichtinvasiver Pränataltest) wird die Wahrscheinlichkeit für genetische Krankheiten, Chromosomenveränderungen oder Fehlbildungen beim ungeborenen Kind berechnet. Die Bestimmung der Wahrscheinlichkeit erfolgt über eine Blutuntersuchung bei der Mutter und eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung beim Kind. 
  • Harmony-Test: Der Harmony-Test ist ein Bluttest bei schwangeren Frauen, mit dem das Risiko für Chromosomenstörungen beim Baby untersucht werden kann. 
  • Triple-Test: Beim Triple-Test wird das Blut der werdenden Mutter auf die Konzentration der drei Hormone humanes Chorion-Gonadotropin (HCG), Östriol und Alpha-Fetoprotein (AFP) untersucht. Über die gewonnenen Hormonwerte kann das Risiko für Fehlbildungen beim Kind geschätzt werden. 
  • Nabelschnurpunktion: Die Nabelschnurpunktion zählt zu den nicht invasiven Methoden der Pränataldiagnostik. Deine Ärztin oder Dein Arzt entnimmt hierbei eine kleine Menge Blut aus der Nabelschnur, das dann untersucht wird. Hierbei lassen sich verschiedene Krankheiten feststellen und teilweise vorgeburtlich behandeln. 
Vorsorgeuntersuchungen Schwangerschaft

Deine Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft im Überblick

Während Deiner Schwangerschaft hast Du eine ganze Reihe von Untersuchungen vor Dir. Bei allen Untersuchungen steht die Überprüfung Deiner Gesundheit genauso im Vordergrund wie die altersgerechte Entwicklung Deines Babys. 

Folgende Tabelle gibt Dir einen Überblick über alle allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und die möglichen Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik:

Monat SchwangerschaftswocheVorsorgeuntersuchung / Pränataldiagnostik 
2SSW 7Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
3
SSW 9 SSW 10

SSW 12

Erste Ultraschalluntersuchung (9.-12. Woche)Pränataldiagnostik (Chorionzottenbiopsie, Nackenfaltenmessung, Ersttrimester-Screening & Harmony-Test möglich)Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
4
SSW 14 SSW 15 SSW 16

Pränataldiagnostik (Fruchtwasserpunktion möglich)Pränataldiagnostik (Triple-Test möglich)Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
5
SSW 19 SSW 20

Zweite Ultraschalluntersuchung (19.-22. Woche)Allgemeine Vorsorgeuntersuchung und Möglichkeit weiterer Pränataldiagnostik (Organscreening und Nabelschnurpunktion möglich)
6SSW 24Allgemeine Vorsorgeuntersuchung und oraler Glukosetoleranztest (OGTT) zwischen der 24. und 28. SSW, um den Blutzuckerwert in der Schwangerschaft zu untersuchen und Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen
7SSW 28Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
8
SSW 29 SSW 30
SSW 32

Dritte Ultraschalluntersuchung (29.-32. Woche)Allgemeine Vorsorgeuntersuchung Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
9
SSW 34 SSW 36

Allgemeine Vorsorgeuntersuchung Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
10
SSW 38 SSW 40

Allgemeine Vorsorgeuntersuchung Allgemeine Vorsorgeuntersuchung 
11ab ETAb jetzt alle 1-2 Tage eine Vorsorgeuntersuchung, weil der Geburtstermin überschritten wurde. 

Häufig gestellte Fragen zur Schwangerschaftsvorsorge 

Das Thema Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft beschäftigt jede werdende Mutter. Das ist kein Wunder. Schließlich möchtest Du, dass es Deinem Baby gut geht und es den bestmöglichen Start ins Leben hat. Um ihm das zu ermöglichen, solltest Du alle Schwangerschaftsuntersuchungen regelmäßig wahrnehmen und dir darüber hinaus Gedanken machen, ob (und wenn ja, welche) Möglichkeiten der Pränataldiagnostik Du zusätzlich in Anspruch nehmen möchtest. 

Aus meiner Arbeit als Hebamme weiß ich, welche Fragen die meisten Schwangeren im Zusammenhang mit der Schwangerschaftsvorsorge umtreiben. Die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen habe ich für Dich gesammelt und beantworte sie Dir im Folgenden ausführlich. 

Ich bin schwanger: Wann muss ich zum Arzt? 

Eine erste allgemeine Vorsorgeuntersuchung findet übelicherweise um die 7. Schwangerschaftswoche herum statt. Wenn Du bis dahin also über Deine Schwangerschaft Bescheid weißt, vereinbare am besten gleich einen Termin für Deine erste Vorsorgeuntersuchung. 

Wenn Du erst etwas später von Deiner Schwangerschaft erfährst, brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Insbesondere dann, wenn Du Deine Schwangerschaft nicht detailliert geplant hast und daher minutiös drauf achtest, ob Du eventuell schwanger bist, kann es sein, dass Dir Deine Schwangerschaft erst einige Wochen nach dem Ausbleiben Deiner Periode bewusst wird. Mache dann einfach umgehend einen Termin bei Deiner Ärztin oder deinem Arzt und lasse nachschauen, ob alles in Ordnung ist. 

Muss meine Arbeitgeberin oder mein Arbeitgeber mich freistellen, wenn ich eine Vorsorgeuntersuchung habe? 

Deine Arbeitgeberin oder Dein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, Dich für Deine Voruntersuchungen in der Schwangerschaft von der Arbeit freizustellen. Das gilt allerdings nur für die Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden – und auch nur dann, wenn Du die Vorsorgetermine nicht auch problemlos in Deine freie Zeit legen könntest.  

Wenn Du zusätzlich freiwillige Untersuchungen in Anspruch nehmen oder eine Pränataldiagnostik durchführen lassen möchtest, musst Du das in Deiner Freizeit machen. Anders sieht das allerdings aus, wenn Deine Schwangerschaft zu den sogenannten Risikoschwangerschaften zählt. Dann hast Du Anspruch auf eine umfangreichere Vorsorge und bestimmte Methoden der Pränataldiagnostik, für die Dich Deine Arbeitgeberin oder Dein Arbeitgeber dann freistellen muss. 

Denke aber daran, Deine Arbeitgeberin oder Deinen Arbeitgeber frühzeitig zu informieren, wenn Du einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung hast, der in die Arbeitszeit fällt. Denn nur so kann auch Deine Arbeitgeberin oder Dein Arbeitgeber gut planen und es kommt nicht zu Spannungen zwischen Euch. 

Ultraschall Schwangerschaft

Ist ein 3D- und 4D-Ultraschall Bestandteil der normalen Schwangerschaftsvorsorge? 

Ein 3D- oder 4D-Ultraschall ermöglicht es Dir, Dein Baby bereits vor der Geburt räumlich dargestellt zu sehen. Allerdings ist dieses sogenannte Babyfernsehen seit dem Jahresbeginn 2021 verboten. Das ab dem 1. Januar 2021 geltende Strahlenschutzgesetz umfasst nicht nur den 3D-Ultraschall in der Schwangerschaft, sondern auch 4D-Verfahren und sogenannte Fetaldoppler (Ultraschallgerät für zuhause). Auch CTG-Untersuchungen, bei denen der Herzschlag des Babys abgehört wird, sollen nur noch dann durchgeführt werden, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. 

Grund für das Verbot von medizinisch nicht notwendigen Untersuchungen ist die Vermutung, dass ein 3D-Ultraschall fürs Baby eine Gesundheitsbelastung darstellen könnte. Medizinisch nachgewiesen werden konnte diese Vermutung allerdings nicht. 

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Welche Vorsorgeuntersuchungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen?

Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge werden die meisten Untersuchungen von Deiner Krankenkasse übernommen. Allerdings gibt es darüber hinaus sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen), für die Du selbst aufkommen musst, wenn Du sie in Anspruch nehmen möchtest. 

Zu den individuellen Gesundheitsleistungen zählen unter anderem:

  • Blutuntersuchungen auf Zytomegalie, Toxoplasmose und Herpes
  • Antikörper-Suchtest auf Ringelröteln
  • Abstrich auf B-Streptokokken am Ende Deiner Schwangerschaft 

Die IGeL-Leistungen sind selbstverständlich kein Muss, sondern zählen zur freiwilligen Gesundheitsvorsorge während Deiner Schwangerschaft. 

Welche zusätzlichen Untersuchungen für Dich sinnvoll sind, kannst Du in aller Ruhe mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin bzw. Deiner Hebamme besprechen. 

Gehören Zahnarztbesuche zur Schwangerschaftsvorsorge? 

Du solltest während Deiner Schwangerschaft mindestens zweimal zum Zahnarzt gehen und den Zustand Deiner Zähne kontrollieren lassen. Das ist deswegen wichtig, weil die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft dazu führt, dass Dein Zahnfleisch stärker durchblutet ist. Daher kann es in der Schwangerschaft vermehrt zu Zahnfleischbluten und Schwellungen in den Zahnzwischenräumen kommen. 

Um sicherzugehen, dass bei Dir alles in Ordnung ist, gehören Zahnarztbesuche also zur freiwilligen Schwangerschaftsvorsorge dazu. 

Pränatal – und Feindiagnostik: ja oder nein? 

Die Entscheidung für Untersuchungen im Rahmen der Pränatal- und Feindiagnostik muss jede Schwangere selbst treffen. Wenn Du eine größtmögliche Sicherheit haben und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein möchtest, bietet es sich an, verschiedene Methoden der Pränataldiagnostik wahrzunehmen. 

Insbesondere bei sogenannten Risikoschwangerschaften, bei denen ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen und Erkrankungen beim ungeborenen Kind besteht, ist die Pränataldiagnostik zu empfehlen. Deine Ärztin oder Dein Arzt sind dazu verpflichtet, Dich auf die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik hinzuweisen – die Entscheidung dafür oder dagegen liegt jedoch bei Dir. 

Schwanger – ab wann muss ich alle zwei Wochen zum Frauenarzt? 

Die erste Untersuchung in Deiner Schwangerschaft findet um die 7. SSW herum statt. Ab dann hast Du etwa alle vier Wochen eine Vorsorgeuntersuchung. Ab der 32. Schwangerschaftswoche findet die Schwangerschaftsvorsorge dann engmaschiger statt, nämlich alle zwei Wochen. 

Ist der Geburtstermin überschritten, musst Du alle 1-2 Tage zur Vorsorge gehen. 

Wo werden die Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert? 

Die Ergebnisse aller Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft werden in Deinem Mutterpass festgehalten. Diesen bekommst Du bei der ersten Vorsorgeuntersuchung von Deinem Arzt oder Deiner Ärztin bzw. Deiner Hebamme. 

Denke daran, Deinen Mutterpass zu jeder Vorsorgeuntersuchung mitzubringen, damit alle Untersuchungsergebnisse gewissenhaft dokumentiert werden können. 

Vorsorge Hebamme

Wann sollte ich mich mit der Geburtsvorbereitung auseinandersetzen? 

Der beste Zeitpunkt, um einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, ist zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche. Allerdings empfehle ich Dir, schon frühzeitig mit der Suche nach einem geeigneten Kurs zu beginnen, weil sie häufig schon lange im Voraus ausgebucht sind. Daher solltest Du Dich etwa ab der 10. Woche umhören und Dir überlegen, wo Du einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen möchtest. 

Mache Dir am besten auch schon Gedanken darüber, wo Du Dein Baby auf die Welt bringen möchtest. Neben der Geburt in der Klinik gibt es die Möglichkeit, Dein Baby in einem Geburtshaus oder sogar in deinem eigenen Zuhause zu bekommen. Die verschiedenen Möglichkeiten und die Vor- und Nachteile kannst Du in Ruhe mit Deinem Partner und Deiner Hebamme besprechen. 

Schwangerschaftsvorsorge ist für Mutter und Kind wichtig 

Mit jeder Schwangerschaftswoche steigt die Vorfreude auf Dein Baby. Sicher überlegen Dein Partner und Du schon von der ersten Woche an, wie Ihr das Kinderzimmer einrichten wollt und welchen Namen Euer Baby bekommen soll. 

Damit Du zu jeder Zeit sicher sein kannst, dass es Dir und Deinem Baby gut geht, ist eine regelmäßige Vorsorge in der Schwangerschaft essenziell. Wann immer möglich, nehme Deinen Partner zu den verschiedenen Schwangerschaftsuntersuchungen mit. So kann er gemeinsam mit Dir an der Entwicklung Eures Babys teilhaben und Dich bei jedem Schritt bis zur Geburt begleiten.

Hebamme Julia Ronnenberg am Laptop

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